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Material kreist wie Planeten – alles ist im Umlauf, nichts geht verloren.

Material Orbit ist keine feste Adresse.
Wir kommen dorthin, wo Material freigesetzt wird –
und bleiben, bis es wieder im Umlauf ist.

Bauteambesprechung

Über uns

Material Orbit ist eine wandernde Materialagentur, die Städte als Rohstofflager liest und Wiederverwendung zur gelebten Praxis macht. Wir retten, vermitteln und erzählen Materialgeschichten – kritisch, poetisch und mit dem Ziel, lineare Bauweisen in zirkuläre Umlaufbahnen zu überführen.

Unsere Partner*innen

Unsere Partner*innen sind Baustellen, Städte, Initiativen und Unternehmen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Gemeinsam erproben wir alternative Baupraktiken und machen zirkuläre Prozesse sichtbar, verhandelbar und wirksam. Wir arbeiten nicht für Märkte, sondern mit Verbündeten.

Erfahrung

Wir vereinen handfestes Wissen aus Rückbau, Wiederverwendung und urbanem Materialmanagement mit kreativer, performativer Forschung. Wir bringen Projekte, Städte und Unternehmen zusammen und zeigen, wie zirkuläre Bauprozesse wirklich funktionieren.

Unsere Verantwortung

Die Bauwirtschaft ist eine der größten Treiberinnen von Ressourcenverbrauch und CO₂-Emissionen – die Uhr tickt. Wir tragen Verantwortung für die Materialien, die wir verbauen, die Städte, die wir gestalten, und die Gesellschaft, die diese Räume nutzt.

Zirkuläres Bauen gelingt nur im Kollektiv: gemeinsam mit Planer*innen, Unternehmen, Städten und Bürger*innen. Wir mobilisieren, vernetzen und machen sichtbar, wie jeder Beitrag zählt – weil echte Transformation nur entsteht, wenn wir Material, Wissen und Verantwortung teilen.

Manifest

Wir wollen die Aufmerksamkeit auf die systemische Verschwendung im Bauwesen lenken – auf die Tonnen von Wertstoffen, die täglich entsorgt werden, obwohl sie weiterleben könnten.

 

Wir wollen die Baubranche und kommunale Akteur*innen dafür sensibilisieren, ihre Materialströme kritisch zu hinterfragen und Verantwortung nicht nur ökologisch, sondern auch sozial zu verstehen.

 

Wir unterstützen alle Initiativen, die Rückbau praktizieren, Wiederverwendung einfordern und lokal alternative Wege erproben.

 

Wir sehen Material als gesellschaftliche Ressource, nicht als rein ökonomisches Gut. Sein Wert wächst durch Wissen, Pflege und Weitergabe.

 

Wir verstehen Nachhaltigkeit als Querschnittsthema, das nur glaubwürdig wird, wenn es strukturelle Gerechtigkeit, faire Arbeitsbedingungen, Zugänglichkeit und eine aktive städtische Kultur des Teilens mitdenkt.

 

Wir stehen für eine tiefgreifende Transformation der Baukultur, die Abriss nicht länger als Standardlösung akzeptiert, sondern die Reparatur, Weiterverwendung und technische Aufrüstung als konstruktive Zukunft begreift.

 

Wir wollen gemeinsam mit Bürger*innen, Fachleuten und Institutionen lernen, wie Materialkreisläufe in einer realen Stadt funktionieren – nicht als Vision, sondern als gelebte Praxis.

 

Wir akzeptieren, dass Materialbörsen nicht alle Probleme lösen, aber sie sind ein Anfang – ein Werkzeug, um sichtbar zu machen, was möglich wird, wenn man Ressourcen nicht als Abfall versteht.

 

Wir sehen unsere Arbeit als Einladung, gewohnte Abläufe infrage zu stellen, neue Modelle zu testen und Verantwortung nicht abzuschieben, sondern zu teilen.

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